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Vorsicht Radar!

Racing

Sicherheit

wichtigster Grundsatz!

Fahrsicherheit


Für ein sicheres Feeling auf zwei Rädern! Motorradfahren, Freiheit auf zwei Rädern? Vermeintlich ja. Aber das luftige Freizeitvergnügen ist mit Risiken verbunden, die oft unterschätzt werden.
Wir alle haben einmal gelernt unser Motorrad zu bewegen, und beherrschen dies auch recht gut. Aber so richtig entdeckt und verstanden haben es die wenigsten von uns.

Der Fond für Verkehrssicherheit (FVS) unterstützt dich im 1. Halbjahr (bis 30.06.) jeweils mit Fr. 200.-
im 2. Halbjahr noch mit Fr. 100.- / http://www.fahr-weise.ch/

Fahrsicherheit und richtiges Verhalten im Falle eines Falles sollte man üben!
Bevor es zu spät ist!
Hier einige Links:

TCS-Fahrsicherheitstraining
motour-Fahrsicherheitstraining
Cornu Master School
discoverthebike von Erwin Plüss
Driving Center Veltheim

Motorradbekleidung: Überlebenswichtiger Schutz!

Mit richtiger Bekleidung ist Motorrad fahren nicht nur sicherer, sondern es macht auch mehr Spass.
Bei sommerlichen Temperaturen und bei Kurzstreckentrips sind die dicke Lederkombi oder der mit Protektoren vollgestopfte Textil-Anzug nicht die erhofften Muntermacher. Doch mini-maler Schutz muss sein, denn bereits bei einem Sturz aus geringer Geschwindigkeit kann es ans Fleisch gehen:
Schürfungen an Händen und Füssen sind nicht nur schmerzhaft, sondern schränken die Bewegungs- und damit Arbeits-fähigkeit für Tage oder gar Wochen ein.
Auch ungeschützte Knie- und Knöchelpartien sind für bös gelaunten Asphalt ein willkommenes Fressen. Deshalb sind Handschuhe, hohe Turnschuhe oder leichte Töffstiefel nebst dem gesetzlich verlangten Helm bei warmen Temperaturen das absolute Minimum an Schutzkleidung.

Wer jedoch ganz auf Nummer Sicher gehen will steigt auch an warmen Tagen in einem mit eingearbeiteten Knie-, Hüft-, Ellenbogen- und Rückenprotektoren bestückten Lederkombi auf die Maschine oder fährt im ebenfalls mit Protektoren versehenen zweiteiligen Biker-Textilanzug aus.
Nieren schützen heisst auch stützen!
Ein straff um Bauch und Nierenpartie gelegter Nierengurt schützt nicht nur die Nieren vor Zugluft sondern stützt auch den Oberkörper, was vor allem bei längeren Fahrten ein ent-spannteres Fahren ermöglicht.

Wichtig: Fachkundige Beratung
Qualität und Material-Beschaffenheit sind – nebst modischen Aspekten – wichtige Kriterien beim Kauf von Bekleidungs- und Ausrüstungsprodukten, entscheiden sie doch über Wohl-befinden und Sicherheit von Fahrer und Beifahrer. Qualitativ hochwertige Produkte halten in der Regel deutlich länger, sind strapazierfähiger und bieten besseren Schutz als Billig-produkte. Wer komfortabel und sicher Motorrad oder Roller fahren will, investiert etwas Zeit für den Kauf seiner Ausrüstung und sieht sich im Fachgeschäft um. Wichtig: Nicht zögern, dem Bekleidungsspezialisten Fragen in Bezug auf Material, Haltbarkeit, Verwendungszweck von Jacke, Kombi, Helm etc. zu stellen und eigene Vorstellungen und Wünsche mitzuteilen. Der kompetente Fachhändler kann dadurch besser und gezielter beraten.

Leder oder Textil?
Beide Materialien bieten Vor- und Nachteile. Wichtig ist, dass man sich in seinem Outfit wohl fühlt, denn dann fährt man konzentrierter und sicherer. Leder ist Punkto Sicherheit immer noch unerreicht. Es ist ein angenehmes Naturmaterial, welches durch gute Abriebwerte besticht. Das Material kann zu sehr guter Passform verarbeitet werden – die Protektoren sitzen dadurch fest und verrutschen bei einem Sturz nicht so leicht. Nachteile: im Winter ist das Kombi zu kalt und im Sommer oft zu heiss, es hat wenig Stauraum für Portemonnaie, Schlüssel, Handy etc. und ist schnell wasseraufsaugend.
Textilkleider bestechen durch gute Funktionalität und Wind- und Wasserdichte und at-mungsaktive Materialien wie Gore-Tex, Sympatex etc.. Textilkleider sind im Sommer luftiger und im Winter lässt sich ein Thermofutter montieren. Die vielen Taschen bieten genügend Platz für diverse Utensilien. Punkto Abriebfestigkeit können sie es jedoch in der Regel nicht mit Leder aufnehmen. Gute Textilkleidung zeichnet sich durch starkes Material an den Sturzstellen (Schultern, Ellbogen, Hüften, Knie) und eine gute Passform aus.

Die wichtigsten Bekleidungstipps:
Helm (gesetzlich vorgeschrieben), Handschuhe und feste Schuhe sind ein Muss!

Lederkombi (oder Lederjacke/Hose) mit eingearbeiteten Protektoren bieten wenig Luftwiderstand, guten Tragkomfort und besten Schutz bei einem evtl. Sturz. Gute Al-ternative: Textilanzug (Jacke/Hose) mit integrierten Protektoren.

Helm: Helmpolster muss satt an Backen/Kieferpartie anliegen, Verschluss muss leicht zu bedienen sein. Dunkle Helmfarbe = höhere Innentemperatur bei Sonnenstrahlung. Fiberglass-, Carbon- oder Kevlar-Integralhelme bieten den besten Schutz, sind aber teurer als Polycarbonat-Helme. Visier: Getönte Visiere eignen sich nicht für Nachtfahr-ten. Jethelme sind angenehm zu tragen, aber nur für Kurzstrecken und geringe Ge-schwindigkeiten zu empfehlen. Sie sind weniger sicher als Vollvisierhelme.

Nierengurt: Stützt den Oberkörper und schützt die Nieren vor Zugluft.

Stiefel/Schuhe: Wenn schon Turnschuhe, dann wenigstens feste, knöchelhohe Aus-führung. Viel besser: Echte Motorradstiefel! Sie sind nach wie vor der beste Schutz für Füsse und Schienbeine. Gute Pflege verlängert das Lederleben enorm!

Halstuch tragen oder Jackenkragen gut schliessen! Insekten und von Fahrzeugen aufgewirbelte Steinchen und Dreckpartikel können wie kleine Geschosse auf den Hals treffen und schmerzhafte Prellungen verursachen. Ideal: Halswärmer (latzähnlicher Halsschützer mit Klettverschluss).

viel Spass wünscht der Motoclub Dulliken